111 Years of Excellence
Die Geschichte der Deutschen Grammophon
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    Zu Beginn des neuen Jahrtausends wird die Universal Music Group vom Vivendi-Konzern erworben, der damit seinem Geschäft die größte Schallplattengesellschaft eingliedert, während er sein Medien-Konzept ausbaut.

    Im Juli 2001 wird Michael Lang Direktor der Deutschen Grammophon, später wird er Präsident des Unternehmens. Schlüsselwort seines Unternehmenskonzepts ist »Neu­belebung« – Deutsche Grammophon richtet alle Kraft darauf, durch neue Exklusivverträge das Aufgebot an Künstlern zu verstärken.

    Zu den Neuverpflichtungen gehören Sänger (Anna Netrebko, 2002; Rolando Villazón, 2005; Measha Brueggergosman, Elīna Garanča und René Pape, 2006; Patricia Petibon, 2008; Ildebran-do D’Arcangelo, 2009); Pianisten (Hélène Grimaud, 2002; Lang Lang, 2003; Rafał Blechacz, 2006; Pierre-Laurent Aimard, 2007; Yuja Wang und Alice Sara Ott, 2008); Geiger (Hilary Hahn, 2002; Giuliano Carmignola, 2003; Vadim Repin, 2006; Daniel Hope, 2007). In dem Jahrzehnt, das den Tod legendärer Dirigenten wie Giulini, Kleiber und Sinopoli zu verzeichnen hat, beginnt eine neue Generation von Dirigenten die Zusammenarbeit mit DG (Esa-Pekka Salonen und And-rea Marcon, 2003; Gustavo Dudamel, 2005; Daniel Harding, 2006). Die Musik unserer Zeit ist durch den gefeierten Komponisten Osvaldo Golijov repräsentiert, der 2005 seinen Liederzyklus Ayre herausbringt und damit eine Reihe von Ersteinspielungen bei DG beginnt.

    Ein neues Label, edge, wird 2003 für ein breites Spektrum von Musik geschaffen und zum Forum für erfolgreiche Soundtracks (Frida, Motorcycle Diaries), legendäre Künstler (Mercedes Sosa) und faszinierende Projekte wie das Tango-Album Café de los Maestros.

    Ab 2006 bringt die neue, nur als Download erhältliche Serie DG Concerts erstklassige Live-Aufnahmen von Orchestermusik zu den iTunes-Hörern, die damit per Internet in die großen Konzertsäle der Welt eingeladen sind.

    Als nächstes wird Deutsche Grammophon die erste große Klassik-Schallplattenfirma, die ihre Aufnahmen direkt über das Internet an Musikliebhaber verkauft. Nach Start des DG Web Shops 2007 ist der gesamte Katalog nun in über 180 Ländern verfügbar; zudem sind mehr als 1.000 vergriffene Aufnahmen als Download wieder erhältlich. 2008 wird das Online-Angebot um den Versand von CDs und DVDs an Kunden in Europa erweitert.

    In Anerkennung dieser außergewöhnlichen Leistungen wird Deutsche Grammophon von der Fachzeitschrift Gramophone zum »Label des Jahres 2007« gekürt – dort heißt es: »Deutsche Grammophon ist der Inbegriff für das Beste in der klassischen Musik.«

    Künstler, die in dieser Dekade hinzugekommen sind

    • Pierre-Laurent Aimard
    • Roberto Alagna
    • Ildebrando D’Arcangelo
    • Rafał Blechacz
    • Measha Brueggergosman
    • Diego el Cigala
    • Elvis Costello
    • Gustavo Dudamel
    • Orchestra of Venezuela
    • Catrin Finch
    • Elīna Garanča
    • Osvaldo Golijov
    • Ilya Gringolts
    • Hilary Hahn
    • Daniel Harding
    • Ben Heppner
    • Daniel Hope
    • Magdalena Kožená
    • Lang Lang
    • Yundi Li
    • Lucerne Festival Orchestra
    • Anna Netrebko
    • Orchestra Mozart
    • Alice Sara Ott
    • Patricia Petibon
    • Thomas Quasthoff
    • Vadim Repin
    • Esa-Pekka Salonen
    • Mercedes Sosa
    • Ramón Vargas
    • Alberto Veronesi
    • Rolando Villazón
    • Yuja Wang
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