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© Cordula Groth / DG
Claudio AbbadoSeit 1967 habe ich das Vergnügen, mit der Deutschen Grammophon zusammenzuarbeiten. Schon der Anfang war erfreulich: Stellen Sie sich nur vor, eine solche Beziehung mit der Einspielung der Klavierkonzerte von Prokofjew und Ravel mit Martha Argerich und den Berliner Philharmonikern zu beginnen! Wir haben unsere außergewöhnlich gute, auf gemeinsamen ästhetischen, künstlerischen und technischen Zielen beruhende Beziehung mehr als 40 Jahre aufrechterhalten. Während dieser vier Jahrzehnte nahm die Deutsche Grammophon mit mir die Symphonien von Beethoven, Brahms, Mahler und Schubert sowie die wichtigsten Mozart-Opern auf. Für jeden Künstler ist es eine große Chance, Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon zu machen, nicht nur aufgrund ihrer unvergleichlichen Tradition, sondern vor allem ihrer künstlerischen Qualität wegen. Ich kenne aus eigener Anschauung ihre anhaltende Unterstützung für Solisten und hervorragende Orchester wie die Berliner Philharmoniker, aber auch für neuere Formationen wie das Orchestra Mozart, mit dem wir kürzlich Mozarts späte Symphonien und geistliche Werke von Pergolesi aufgenommen haben. Es war und ist für mich eine Freude, mit so passionierten Fachleuten zu arbeiten, die sich ihrer Sache ganz hingeben und sich in den Dienst der Musik, der Musiker und des Repertoires stellen. Herzlichen Glückwunsch, Deutsche Grammophon!
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© Alix Laveau
Roberto AlagnaMein erstes Album bei der Deutschen Grammophon hatte etwas Anachronistisches, denn es galt dem Andenken an Luis Mariano. Damit zeichnete sich aber auch der Beginn eines neuen Abenteuers in meiner Karriere ab, mit dem ich die Grenzen der Oper überschritt. Ich kam zu diesem Label mit neuen Projekten, die ganz anders waren als alles, was ich bis dahin gemacht hatte. Und das Team der Deutschen Grammophon gab und gibt mir jeden Tag die Freiheit und das totale Vertrauen, sie zu verwirklichen. In diesem Klima von Zutrauen und Harmonie konnte ich das Album The Sicilian mit einem volkstümlichen Repertoire aufnehmen, für das sich noch kein einziger klassischer oder Popsänger interessiert hatte. Die Deutsche Grammophon nahm ohne Zögern das Risiko gemeinsam mit mir auf sich. Natürlich freut mich umso mehr, dass diese Aufnahmen beim Publikum dann so großen Erfolg hatten. Das Gleiche galt für die Uraufführung der Oper Le Dernier Jour d’un Condamné meiner Brüder David und Frédérico nach einem Roman von Victor Hugo im Juli 2007 in Paris. Sie wurde bei dieser Gelegenheit aufgezeichnet und einige Monate später veröffentlicht. Ein solches Engagement ist für mich der tägliche Beweis von Vertrauen und großzügiger Unterstützung. Sowohl im klassischen als auch im volkstümlichen Repertoire kann ich auf die Hilfe eines Teams zählen, das meine Auswahl zu seiner eigenen macht.
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© Felix Broede / DG
Rafał BlechaczIch kam das erste Mal mit der Deutschen Grammophon in Berührung, als ich vor 18 Jahren Beethovens »Pastorale« mit den Wiener Philharmonikern unter Bernstein als Weihnachtsge¬schenk erhielt. Schon in meinem ersten Jahr an der Musikschule besaß ich eine recht große Klassiksammlung, und bald stellte ich fest, dass die Aufnahmen, die ich am liebsten hörte, häufig ein gelbes Etikett hatten. Dieses Logo verhieß mir musikalisch höchste künstlerische Qualität, Spannung und Emotion. Heute bin ich glücklich und dankbar, einer der Deutsche-Grammophon-Künstler zu sein, die das 111-jährige Bestehen des Unternehmens feiern. Die dreistellige Zahl ist dreifache Bestätigung für die Treue der Deutschen Grammophon gegenüber der klassischen Musik, ihre Professionalität und ihren Willen, Millionen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt die Schönheit der Musik zu vermitteln. Ich bin sicher, dass der Respekt der Deutschen Grammophon vor der Tradition und ihr nie endendes Streben nach Perfektion dafür sorgen werden, dass diese Worte auch nach weiteren 111 Jahren noch gültig sind.
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© Harald Hoffmann / DG
Pierre BoulezSeit ich 1970 meinen ersten Parsifal aufnahm, hat die Deutsche Grammophon eine zentrale Rolle in der Aufzeichnung und der Verbreitung meiner Interpretationen gespielt. Die Platten¬aufnahme ist speziell für die Musik unseres Jahrhunderts ein ganz wichtiges Dokumentations¬medium. Sie verlängert den Moment des Hörerlebnisses im Konzertsaal oder ersetzt ihn sogar, wenn die Umstände ein direktes Erleben nicht möglich machen. Die Deutsche Grammophon spielte und spielt noch immer eine Hauptrolle bei der Verbreitung der Werke des 20. Jahr¬hunderts. Die Auseinandersetzung mit der Musik kann nach Belieben wiederholt werden, und das ist sehr wichtig, um sich mit den Kompositionen der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart vertraut zu machen. Ohne diese wertvolle Hilfe wäre unsere Kultur um vieles ärmer. Meine besten Wünsche für eine glückliche Zukunft!
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© Dario Acosta / DG
Plácido DomingoIn der Welt der klassischen Musik ist das Gelblabel der Deutschen Grammophon seit langem als Qualitätssymbol anerkannt. Meine eigene Verbindung mit dem Unternehmen war zwar nicht exklusiv, aber ausgesprochen produktiv und hat ungefähr 40 Prozent der 111-jährigen Geschich¬te der Deutschen Grammophon begleitet! In der Rückschau auf einige der Aufnahmen mit der Deutschen Grammophon kommen mir unwillkürlich die großen Dirigenten in den Sinn, mit denen ich arbeiten durfte. Besonders schöne Erinnerungen habe ich an die Einspielung von Beethovens Neunter mit Karl Böhm, Turandot mit Herbert von Karajan, Die Meistersinger mit Eugen Jochum, Oberon mit Rafael Kubelik, La Traviata mit dem unvergesslichen Carlos Kleiber, Carmen mit Claudio Abbado, Samson et Dalila und Berlioz’ Requiem mit Daniel Barenboim sowie Nabucco und Tannhäuser mit Giuseppe Sinopoli. Oder ich denke an all die wundervollen DVDs der Deutschen Grammophon aus der Metropolitan Opera mit James Levine – Aida, Otello, La forza del destino, Simon Boccanegra, Manon Lescaut, Turandot –, ganz zu schweigen von all den CDs, die Jimmy und ich zusammen für die Deutsche Grammophon gemacht haben: Idomeneo, Parsifal ... Und schließlich gab es noch das besondere Projekt, alle Tenorarien aus den Verdi-Opern aufzunehmen und 2001 als Set anlässlich des 100. Todestags des Komponisten herauszugeben. Alles in allem war und ist es eine sehr fruchtbare Beziehung!
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Die Deutsche Grammophon hat mir und dem Simón-Bolívar-Jugendorchester aus Venezuela unglaubliche Dinge ermöglicht und uns immer wieder ermutigt. Danke, Deutsche Grammophon, und herzlichen Glückwunsch zu einem weiteren Meilenstein-Jubiläum!
Gustavo Dudamel -
© Mitch Jenkins / DG
Emerson String QuartetSchon bevor wir 1987 Deutsche-Grammophon-Künstler wurden und in den 22 Jahren seither war und ist die Deutsche Grammophon für uns immer das Nonplusultra der klassischen Schallplattenindustrie. Wir freuten uns riesig, als wir von ihrem Interesse an uns erfuhren. Es war eine Ehre, in der Deutsche-Grammophon-Familie mit ihren legendären Musikern will¬kommen zu sein. Nachdem wir einen Großteil des herrlichen Streichquartett-Repertoires und auch Quintette mit Künstlern wie Mstislaw Rostropowitsch, Menahem Pressler und Leon Fleisher aufgenommen haben, ist uns bewusst, dass die Arbeit mit der Deutschen Grammophon einen bedeutenden Teil unserer Laufbahn darstellt und einen noch größeren Teil unseres musikalischen Vermächtnisses ausmachen wird. Wir haben viele schöne Erinnerungen an unsere langjährige Partnerschaft mit der Deutschen Grammophon: die Unterzeichnung unseres ersten Vertrags; die Verleihung des ersten Grammys und unser erster Gramophone Award für die Bartók-Quartette (die Deutsche Grammophon flog uns aus diesem Anlass in der Concorde von New York nach London und zurück, weil wir am Tag der Preisverleihung in London auch ein Konzert in den USA zu geben hatten); die Aufführungen und die Aufnahme des Schubert-Quintetts mit »Slava« Rostropowitsch, möglich gemacht durch eine Partnerschaft zwischen der BASF und der Deutschen Grammophon; und die Live-Aufnahme aller Schostakowitsch-Quartette bei Konzerten des Aspen Festivals, die uns zwei weitere Grammys eintrugen. Wir können die vielen Highlights gar nicht alle aufzählen, aber wir möchten auf keinen Fall unerwähnt lassen, dass wir unsere Besuche im Hamburger Hauptsitz der Deutschen Grammophon immer sehr genossen haben. <em>Eugene Drucker</em>
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© Harald Hoffmann / DG
Dietrich Fischer-DieskauAlles fing mit Elsa Schiller an. Sie war die Leiterin der Abteilung klassische Musik des RIAS in Berlin (zu einer Zeit, in der ich dort an vielen Produktionen von Schütz bis Hugo Wolf beteiligt war) und wechselte dann zur noch jungen Deutschen Grammophon. Das Quartett aus dem Dritten Akt von La Bohème war meine erste Aufnahme für das Label. Ich war furchtbar nervös und hatte natürlich nicht die geringste Ahnung, wie viele Titel diesem einen vom 19. September 1949 noch folgen sollten. Ich hatte inzwischen den Dirigenten Ferenc Fricsay kennengelernt, der gerade die Erstaufnahme von Szenen aus Orffs Carmina Burana leitete und erstaunt war, in Berlin einen »italienischen« Bariton zu finden. Jedermann, das RIAS-Symphonie-Orchester eingeschlossen, war begeistert von dem neuen Chefdirigenten der Städtischen Oper Berlin, und Elsa Schiller war sicher die treibende Kraft für sein Erscheinen in der klassischen Musikszene Westberlins. Wir konnten ihr nur dankbar sein, dass sie diesen leidenschaftlichen, kompetenten Dirigenten aufgespürt hatte. Ein weiterer glücklicher Umstand war die Freundschaft mit Hertha Klust, die mich ab Dezember 1949 mit den wichtigsten Teilen des Liedrepertoires vertraut machte und mir damit einen besonderen Dienst erwies. Karl Ristenpart, ein anderer Dirigent, war für die Aufnahme der Bach-Kantaten verantwortlich, durch die die Deutsche Grammophon ein neues Image bekam und ein breiteres Interesse an Bach geweckt wurde. Opern- und wichtige Orchesteraufnahmen mit Fricsay und Artur Rother folgten, und vor allem Fricsay belebte das Berliner Musikleben ganz neu. Ich hatte mehr als Glück, Jörg Demus als Begleiter für viele, viele Lieder zu finden (Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Wolf, Strauss und andere). Er schien Elsa Schiller besonders am Herzen zu liegen, und wir unternahmen viele gemeinsame Konzertreisen. Ich kann hier unmöglich alle Dirigenten nennen, die für meine Karriere wichtig waren: Böhm, Bernstein und Maazel gehörten sicher dazu, und jeder von ihnen hatte mit seinem individuellen Charakter große Wirkung auf mich. Dankbar stelle ich fest, dass meine Einspielungen praktisch die gesamte junge Generation deutscher Komponisten einbezogen, insbesondere Hans Werner Henze und Aribert Reimann, dessen Lear ein beachtlicher künstlerischer und wirtschaftlicher Erfolg wurde. Die Deutsche Grammophon verkörpert für mich – und für die gesamte Musikindustrie – eine ideale Plattform für Aufnahmen im klassischen Bereich, sie ist aber auch eine Quelle zahlreicher neuer Ideen im Zusammenhang mit aktuellen Projekten. Möge dieses besondere Merkmal auch künftig für den entscheidenden Unterschied sorgen!
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© Gabo / DG
Elīna Garanča<strong>Was ist die Deutsche Grammophon für Sie?</strong> Sie ist eine Garantie für Qualität und darüber hinaus eine musikalische Familie, die mir besonders nahe steht. <strong>Was war Ihre schönste Erfahrung bei der Deutschen Grammophon?</strong> Meine zweite Solo-CD, das Album Bel Canto. Es war traumhaft – Orchester, Dirigent und Aufnahmeteam waren einfach phantastisch. Und dann gab es da noch dieses unglaublich gute Arbeitsklima und diese positive Energie zwischen uns allen. <strong>Was ist für Sie das Besondere an der Deutschen Grammophon, das sie von anderen Labels unterscheidet?</strong> Die Deutsche Grammophon hat einfach die besten Künstler und außerdem die fähigsten Fach¬leute im gesamten Aufnahme-Business. Wenn du nur die Besten hast, kann das Ergebnis doch nur erstklassig sein.
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© John Sann / DG
Osvaldo GolijovIch wuchs in den 60er-Jahren in einer argentinischen Kleinstadt auf, und dort gab es keine Konzerte mit großen Solisten oder Orchestern. Meine frühesten musikalischen Erinnerungen gelten meiner Klavier spielenden Mutter und den Klängen der Schallplattensammlung meiner Eltern, die hauptsächlich aus LPs der Deutschen Grammophon bestand. Die Schallplatten waren meine Musikschule und das Tor zu einer verzauberten, imaginären Welt aus Klängen und Bühnendramatik. Ich war auf einer Entdeckungsreise zu vielen Meisterwerken. Ich erinnere mich auch an die Plattenhüllen, das allgegenwärtige Gelblabel, an Momente, wo auf einmal Kratzer oder Nadelsprünge in der Musik zu hören waren, und an das Umdrehen der LP auf die B-Seite als Teil der Zeremonie. Wenn ich als Kind diese Aufnahmen hörte, befand ich mich zwar in unserem Haus, aber zugleich auch in einer anderen Welt. Dieses Hörritual hat sich heute aufgrund neuer Techniken gewandelt, aber als Schlüsselerlebnis meiner Kindheit wird es mir immer kostbar bleiben, hat es doch meine Zukunft als Erwachsener vorgeprägt. Ich bin für diese Erinnerungen zutiefst dankbar und fühle mich geehrt, dass meine Musik jetzt zur Welt der Deutschen Grammophon gehört.
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© Mat Hennek / DG
Hélène GrimaudWährend ich hier sitze und überlege, was das Besondere an der Deutschen Grammophon ist, wird mir klar, dass es um mehr geht als um eine beeindruckende Geschichte, eine imponierende Tradition oder einen hervorragenden Katalog. Ich komme immer wieder auf die Menschen in der Firma zurück, die so brillant die Fackel in die Zukunft tragen und für viele Musiker eine wahre Familie in einem kreativen Zuhause sind. So gern ich manchmal in der Vergangenheit leben würde, in diesem Fall bin ich davon über¬zeugt, dass das Außergewöhnliche an der Deutschen Grammophon ihr Team ist, das hier und heute eine kraftvolle, mutige Vision für morgen umsetzt – mit totalem Einsatz und Hingabe an die Sache, und das voller geistiger, körperlicher und häufig auch emotionaler Energie. Denn das ist doch das Entscheidende: Alle sind mit dem Herzen dabei, so dass der Enthusiasmus, die Anpassungsfähigkeit und die Dynamik, die ihre Arbeit kennzeichnen, nicht nur produktiv sind, sondern auch und vor allem eine Atmosphäre schaffen, in der die Kunst gedeihen kann – ein fruchtbares und inspirierendes Milieu für uns Musiker. Herzlichen Glückwunsch zu diesem bemerkenswerten Jubiläum und alles Gute für die Zukunft!
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© Mathias Bothor / DG
Hilary HahnEs gibt einem so viel, mit einem Label zusammenzuarbeiten, das für seinen Respekt und das Verständnis seinen Künstlern gegenüber bekannt ist. Ich genieße jeden Augenblick, den ich an dieser Tradition teilhaben darf, und es ist eine Ehre für mich, mit dem illustren Namen dieser Firma verbunden zu sein. Möge die Deutsche Grammophon weitere 111 – oder 222 oder 333! – Jahre blühen und Geschichte machen!
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© Siegfried Lauterwasser / DG
With Deutsche Grammophon I have at my disposal the finest recording engineers and an artistic team that perfectly understands my musical intentions – in short, Deutsche Grammophon and I speak the same language.
Herbert von Karajan -
© Mathias Bothor / DG
Magdalena KoženáWenige Künstler meiner Generation hatten wie ich das große Glück, schon so jung mit einem bedeutenden Label »verheiratet« zu sein. Ich kann froh und stolz bezeugen, dass die Deutsche Grammophon mich von den ersten Anfängen meiner Karriere an unterstützt, herausgefordert und manchmal auch, wie das in Langzeitbeziehungen so üblich ist, verrückt gemacht hat. Aufnahmen zu machen wurde in diesen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil meiner Arbeit. Ich lernte dabei viele inspirierende Musiker kennen, und einige meiner wichtigsten musika¬lischen Partnerschaften sind so entstanden (wie zum Beispiel mit Marc Minkowski oder Andrea Marcon und ihren Orchestern). Ich habe immer gespürt, dass sie bei der Deutschen Gram¬mophon an mich glaubten und mir die nötige Freiheit zugestanden, und trotz wirtschaftlich schwierigerer Zeiten wurde ich nie in ein sogenanntes »kommerzielles Projekt« gedrängt. Ich bin dankbar für jeden, der sich um die klassische Musik und ihre Zukunft sorgt und für sie eintritt (auch wenn man sich dabei manchmal wie Don Quichotte vorkommen mag). Mein Dank gilt allen, die solche einzigartigen, unschätzbaren Erfahrungen möglich machen. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
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© Detlef Schneider / DG
Lang LangDie Deutsche Grammophon steht für eine wundervolle Tradition, zeitlose Musik vielen Menschen zugänglich zu machen und hervorragende Interpretationen für künftige Generationen zu erhalten. Ich liebe die Deutsche Grammophon, da diese beiden Dinge für mich selbst als Künstler und als Mensch so wichtig sind. In den 111 Jahren seiner Existenz hat das Unternehmen eine einmalige Verbindung von Tradition und Erneuerung gefunden. Das habe ich bei unserer Zusammenarbeit immer wieder ganz stark empfunden. Darum ziehe ich heute meinen Hut vor diesem unglaublichen Label und wünsche seinem Team weiterhin viel Erfolg und Inspiration.
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I have had a great 15 years working with Deutsche Grammophon, starting from “early” early music and ending up with many of the classics of the oratorio tradition. DG has always been an artistic family; and I was honoured and privileged to be a part of it and to follow such a great legacy of fantastic musicians in history.
Paul McCreesh -
© Anja Frers / DG
Anne-Sophie MutterIm Sommer 1978 veröffentlichte die Deutsche Grammophon meine erste Schallplatte: Mozarts Violinkonzerte Nr. 3 und Nr. 5 mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern. Damit erfüllte sich für mich ein Kindheitstraum, schließlich war meine erste selbst erstandene LP Bruckners Vierte Symphonie mit Herbert von Karajan. Weitere 36 Aufnahmen folgten bis heute, darunter auch eine ganze Reihe von Ersteinspielungen. Sie alle stehen für das, was die Einzigartigkeit dieses Labels ausmacht: einen unbedingten Willen zu höchster Qualität! Die kulturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in den drei Jahrzehnten unserer Zusammenarbeit weltweit dramatisch verändert. Manch ehemals große Marke ist in dieser Zeit aus den CD-Regalen verschwunden. Die Deutsche Grammophon dagegen feiert jetzt das 111-jährige Jubiläum ihres Bestehens. Nicht zuletzt dank der Fähigkeit ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte, auf neue Entwicklungen nicht nur zu reagieren, sondern sie mit der Kraft zur kontinuierlichen Innovation zu antizipieren. Für mich ist das Jubiläum der Deutschen Grammophon auch Ausdruck einer besonders gelungenen Zusammenarbeit zwischen Künstler und Schallplattenlabel. Denn ich brauche nicht nur für die Produktion und den Vertrieb der Tonträger einen zuverlässigen und leistungsstarken Partner: Es ist geradezu überlebensnotwendig, dass ich mein Repertoire nach künstlerischen Kriterien entwickeln kann und nicht in einem Verkaufszahlen-Korsett erstickt werde. Auf meine Ersteinspielungen mit der Deutschen Grammophon bin ich deshalb nicht nur besonders stolz, sondern »meinem« Label dafür auch sehr dankbar. Ich gratuliere dem großartigen Team der Deutschen Grammophon zu diesem einzigartigen Jubiläum – möge es der Welt auch zukünftig bislang Ungehörtes zugänglich machen!
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© Esther Haase / DG
Anna NetrebkoFür mich steht der Name Deutsche Grammophon einfach für alles, was die Aufzeichnung von klassischer Musik ausmacht. In meiner russischen Heimat habe ich zuerst kaum Aufnahmen gehört. Mit Beginn meiner Ausbildung zur Opernsängerin änderte sich das allerdings, und ich wurde mehr und mehr mit klassischer Musik vertraut. Viele meiner Lieblingsaufnahmen waren übrigens von der Deutschen Grammophon. Als mich die Deutsche Grammophon dann unter Vertrag nahm, fühlte ich mich nicht nur sehr geehrt, sondern war mir auch der großen Verantwortung bewusst, mit dazu¬zugehören. Ich verbinde viele bemerkenswerte Erinnerungen mit der Deutschen Grammophon. Ein Moment war für mich allerdings von besonderer Bedeutung: die Aufnahme russischer Arien in St. Petersburg. Mit meinem Mentor Valery Gergiev und seinem Orchester zu arbeiten, war einfach großartig. Und ich hatte die Möglichkeit, meinen Freunden bei der Deutschen Grammophon mein Heimatland und meine russische Lieblingsmusik vorzustellen. Was die Deutsche Grammophon für mich einzigartig macht, ist der unglaubliche Teamgeist, der dort herrscht – angefangen vom Produzenten, Techniker und Toningenieur bis hin zum Marketing Manager. Sie alle verbindet ihr großes Engagement für die Künstler und die Musik. Ich bin stolz darauf, dabei zu sein, wenn die Deutsche Grammophon ihr 111-jähriges Bestehen feiert. Herzlichen Glückwunsch, Deutsche Grammophon!
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© Felix Broede / DG
Maria João PiresFür mich ist die Deutsche Grammophon eine Schallplattengesellschaft, die den Maßstab für klassische Musik setzt. Daher bedeutete es mir sehr viel, als ich mit 40 Jahren meinen ersten Vertrag bei der Deutschen Grammophon unterzeichnete. Es war ein wunderbares Gefühl, zu dieser Familie von Musikern zu gehören. Zu meinen schönsten Erlebnissen bei der Deutschen Grammophon gehört natürlich die Auf¬nahme des Schumann-Konzerts unter Claudio Abbado. Das war etwas ganz Besonderes. Auch die erste Vertragsunterzeichnung mit Aman Pedersen im alten Wiener Büro war so ein außergewöhnlicher Moment, und ich denke noch immer gern an meine erste Begegnung mit Dr. Holschneider und daran, wie beeindruckt ich von seiner Bildung und seinem ungeheuren Wissen war. Die Aufnahmequalität bei der Deutschen Grammophon ist wirklich immer erstklassig, genauso wie die Fachkenntnis der Aufnahmeteams, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ich hatte außerdem das Glück, bei meinen Einspielungen fast immer mit demselben Tonmeister (Helmut Burk) zu arbeiten. Die Deutsche Grammophon hat jedes Mal für optimale Arbeitsbedingungen gesorgt (das findet man nicht überall im Aufnahmebusiness), und ich bin sehr dankbar für die Unterstützung und das Verständnis, die ich über all die Jahre von der Firma erhalten habe.
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© Mathias Bothor / DG
Maurizio PolliniSeit fast 40 Jahren mache ich Aufnahmen für die Deutsche Grammophon. Wir konnten einen Großteil meines Repertoires aufzeichnen, darunter auch Hauptwerke zeitgenössischer Musik. Ich traf immer auf sehr professionelle Mitarbeiter – von der Leitung über die Produzenten bis hin zu den Technikern. Für diese optimalen Arbeitsbedingungen werde ich der Deutschen Grammo¬phon immer dankbar sein. In all diesen Jahren hat die Deutsche Grammophon immer eine äußerst wichtige Rolle in der Schallplattenindustrie gespielt, und zwar nicht nur mit berühmten Stücken, sondern auch mit Werken, die nicht so leicht zu vermarkten sind. Dabei nehmen Kammermusik, Alte Musik und zeitgenössische Kompositionen großen Raum in ihrem Katalog ein. In der schwierigen gegenwärtigen Situation sehen sich so gut wie alle Schallplattenfirmen und Konzertveranstalter vor einer heiklen Entscheidung: Sollen sie den einfacheren, gewinnträchti¬geren Weg wählen und sich vor allem Werken widmen, die leicht ein Publikum finden? In meinen Augen wäre das ein großer Fehler.
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© Jim Rakete / DG
Thomas QuasthoffDie Deutsche Grammophon ist für mich das bedeutendste Label für klassische Musik. Für mich ging ein Traum in Erfüllung, als man mir nach der Aufnahme von Gustav Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado einen Exklusivvertrag anbot, dessen Unterzeichnung sich in diesem Jahr zum zehnten Mal jährt. Dass mir die Deutsche Grammophon als Klassiklabel die Möglichkeit gegeben hat, eine Jazz-CD zu machen, erfüllt mich mit besonderer Freude und großem Stolz.
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© Mat Hennek / DG
Vadim Repin<strong> Was bedeutet Deutsche Grammophon für Sie?</strong> Ein ausgezeichnetes Team von Leuten, die trotz der turbulenten wirtschaftlichen Lage entschlossen sind, Aufnahmen bedeutender klassischer Musik in kompromissloser Qualität herzustellen. Gegenwärtig ist die Deutsche Grammophon ein wichtiger Partner in meinem musikalischen Leben. <strong>Was war Ihr schönstes Erlebnis bei der Deutschen Grammophon?</strong> Davon gibt es eine ganze Reihe, aber eines ist mit Sicherheit der Abend, der mir zu Ehren in ihrer Yellow Lounge in Berlin organisiert wurde. Eine bahnbrechende Idee und so perfekt umgesetzt – das wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben! <strong>Was ist für Sie das Besondere an der Deutschen Grammophon, das sie von anderen Labels unterscheidet?</strong> Tradition, Führung, Qualität – und keine billigen Crossovers!
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© Mat Hennek / DG
Esa-Pekka SalonenMeine erste Erinnerung an das Gelblabel ist eine Karajan-Aufnahme der Vierten Symphonie von Sibelius, die mein Vater eines Abends nach der Arbeit stolz mit nach Hause brachte. Ich erinnere mich nicht mehr genau an seine Worte, aber sinngemäß sagte er, diese Symphonie sei so seltsam und so schwer zu verstehen, dass er eine Aufführung auf garantiert hohem Niveau haben wolle, und deshalb habe er sich für die Deutsche Grammophon entschieden. Seither ist die Deutsche Grammophon für mich untrennbar mit kompromissloser Qualität verbun¬den. Und bis heute, einige Jahrzehnte nachdem mein Vater das Album erstanden hatte (was ungewöhnlich war, weil er normalerweise in Secondhand-Läden auf Schnäppchenjagd ging, hier aber den vollen Preis zahlte), habe ich keinen Grund gefunden, meine Meinung über die Deutsche Grammophon – ihre Hingabe an künstlerische Grundwerte gepaart mit Aufgeschlossenheit allem Neuen gegenüber – zu ändern. Wenn ich an das Label denke, kommen mir natürlich die legendären Aufnahmen von Karajan und Böhm in den Sinn (Karajans Einspielung von Bruckners Siebter ist immer noch meine Lieblings¬aufnahme dieses Werks, und Böhms live aufgenommener Tristan aus Bayreuth von 1966 ist unübertroffen), aber ich erinnere mich auch an die Aufregung, als die Stockhausen-Aufnahmen herauskamen. Das war ein bedeutendes kulturelles Ereignis, und das Label hat in seinem Engage¬ment für die Neue Musik seither nicht nachgelassen. Ich bin jetzt seit drei Jahrzehnten Musiker, Interpret und Komponist, und ich dachte eigentlich, dass ich nur noch wenige unerfüllte Träume hätte, aber als ich zum ersten Mal ein Album der Deutschen Grammophon mit eigenen Werken in den Händen hielt, war es doch ein besonderes Gefühl, wie ein persönlicher Meilenstein. Meine Kompositionen neben denen der alten Meister bei einem Label wiederzufinden, das nur das Beste akzeptiert, ist ein enormes Privileg, das mich mit Ehrfurcht erfüllt und fast ein wenig ängstigt.
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© Sheila Rock / DG
Bryn TerfelIch stand noch am Anfang meiner Karriere, als ich meine erste Aufnahme für die Deutsche Grammophon machte, und schon kurz darauf unterzeichnete ich einen Exklusivvertrag. Wir haben immer wunderbar zusammengearbeitet. Wir trafen uns alle paar Monate, um über neue Projekte zu sprechen – kein Label könnte offener für die Wünsche seiner Künstler sein. Für mich persönlich hieß das, ein ungeheuer abwechslungsreiches Repertoire einzuspielen, denn ich beschäftige mich gern mit ganz verschiedenen Musikstilen. Als ich unbedingt eine Wagner-Platte mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern aufnehmen wollte, setzte die Deutsche Grammophon alle Hebel in Bewegung, um das zu ermöglichen. Und als ich ein Album mit Lerner und Loewe plante, haben sie keinen Moment gezögert. Was kann man von einer Plattenfirma mehr verlangen? Ich freue mich auf viele weitere Jahre fruchtbarer Zusammen¬arbeit und wünsche der Deutschen Grammophon alles Gute zu diesem Jubiläum.
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© Felix Broede / DG
Rolando VillazónAls ich ein Junge war, arbeitete mein Vater in einer Plattenfirma und brachte oft LPs mit nach Hause. Meistens waren das Aufnahmen seiner eigenen Firma (CBS), aber es konnten auch andere Labels darunter sein. Wann immer er eine Platte der Deutschen Grammophon auspackte, erschien sie mir irgendwie »schwerer«. Warum sie in meinen Augen so viel wog? Da waren die Tradition, die Qualität, das Design – und dann gab es noch etwas anderes, das ich damals nicht erklären konnte. Was ich in meinen Händen hielt und mit meinen Ohren hörte, war nicht nur eine LP, sondern ein Kunstobjekt, ein kleiner Schatz. Es sind immer noch die gleichen wichtigen Zutaten, die wir heute in den CDs wiederfinden. Die Deutsche Grammophon hat aber auch sehr wach und dynamisch auf die Herausforderungen unserer modernen Zeit reagiert. Sie ist immer noch das klassische Label mit der ältesten und besten Tradition, aber zugleich auch das fortschrittlichste aller Labels. Deutsche-Grammophon-Künstler zu sein, ist eine große Verantwortung und ließ mich auch das verstehen, was ich als Kind nicht erklären konnte: Was die Deutsche Grammophon so besonders macht, sind die Menschen, die hier arbeiten. Alle besitzen Sachkenntnis, sind leidenschaftlich, experimentier¬freudig und voller Begeisterung am Werk. All denen, die dieses phantastische Gelblabel in 111 Jahren aufgebaut haben, rufe ich zu: »Herzlichen Glückwunsch!« Und allen, mit denen ich zusammenarbeiten darf, sage ich aus tiefstem Herzen: »Danke!«




